Das OSTSEE Infomobil ist startklar!

Gelungene Premiere: Das OSTSEE Infomobil wurde zur Bühne eines Online Talks. (Foto: Förderverein Cottbuser Ostsee e.V.)

Der Cottbuser Ostseeförderverein ist jetzt mobil: Mit dem OSTSEE Infomobil wird zukünftig vor Ort aufgeklärt.

Aufgrund der aktuellen öffentlichen Einschränkungen haben die Macher hinter dem OSTSEE Mobil eine ganz besondere Premiere initiiert: Das Infomobil wurde zur Bühne eines Online Talks.

Ganz ohne echten Publikum konnten somit interessierte Zuschauer zu Hause über den aktuellen Stand der Flutung und den nächsten wichtigen Schritten des Projekts informiert werden. In Zusammenarbeit mit dem Senftenberger Lokalfernsehsender Seenluft24 umgesetzt, wurde der Talk live im Internet übertragen. Ein Format mit Zukunftsblick.

Den genau hier liegt die Kernkompetenz des OSTSEE Infomobils: Das mit Gelder aus der Lausitzförderung speziell umgebaute Fahrzeug, soll die zukünftige Kommunikationsplattform rund um den Themenkomplex Cottbuser Ostsee werden. An und im dem auffällig gestalteten Präsentationsmobil wird es regelmäßig Informationen zum Projekt selbst, aber auch zu Begleitthemen wie u.a. das Cottbuser Hafenquartier, den Wilmersdorfer Strand oder der Neundorfer Hafenidee geben.

Auf Tour geht das OSTSEE Mobil sobald öffentliche Veranstaltungen wieder stattfinden, mit dem Ziel die Bürger an Ort und Stelle bestens zu informieren. Den Talk in voller Länge können Sie jederzeit online auf YouTube ansehen. Klicken Sie einfach auf folgenden Link https://youtu.be/sreFgs_-JaQ.

Schaubacken am Lehmofen – Kinder backen wie früher

SchaubackenSchlepzig. Das Bauernmusem in Schlepzig lädt seine Gäste auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert ein. Auf den fast 5000 m2 großen Bauernhof wird Spreewald Geschichte erlebbar. Jetzt ist die original eingerichtete Bauernwohnung um eine Attraktion reicher: Im Backhaus mit original Lehmofen wird gebacken wie vor 100 Jahren. Mit Hilfe der Lausitzförderung konnten sowohl Ausstattungsgegenstände für das Schaubacken finanziert werden, als auch museumspädagogisches Material angeschafft werden.

Ganz traditionell wird der Ofen mit Reisig beheizt. Anschließend werden nach alten Rezepturen Brote und Blechkuchen darin gebacken. Für die Zubereitung der Backwaren steht den (Schul-) Kindern und Reisegruppen eine Küche in der Stallscheune zur Verfügung. Die anspruchsvollen Arbeits- und Lebensbedingungen der Spreewaldbauern werden den Besuchern so praxisnah beigebracht. Abgerundet wird dieses Angebot mit dem hofeigenen Kräutergarten und einer wunderschönen alten Linde im Innenhof, die zum Picknick und zum Verweilen einlädt.

Darüber hinaus gewährt das Museum umfangreiche Einblicke in die Landwirtschaft, Bräuche und Traditionen des letzten Jahrhunderts. Das Highlight aber erwartet die Gäste in der Feldscheune: Hier wartet auf die Besucher, neben Holzpflug und Mähdrescher, eine echte Traktorensammlung. Selbst Hand anlegen können Kinder am Spinnrad und Webstuhl. Im dreistündigen Kurs lernen die Kinder die Arbeits- und Funktionsweise der Geräte und können ein Stück alte Handwerkskunst mit nach Hause nehmen.

Schlepzig, ein idealer Ausgangspunkt für sportliche, kulturelle und erholsame Freizeit- und Urlaubsgestaltungen, erhöht mit der Aufwertung des kulturell touristischen Angebots seine Attraktivität als Ausflugsziel für Kinder- und Schulgruppen sowie touristischen Reisegruppen.

Weiterführende Informationen zu Führungen, Kursen und Öffnungszeiten des Bauernmuseum Schlepzig erhalten Sie unter: www.bauernmuseum-schlepzig.de.

Buntes Glas und erstaunliches Handwerk

Gestaltete Wandflächen mit Bildern zum Glashandwerk am letzten noch existierenden Gebäude der historischen Hedwigshütte am Ortseingang Döbern.

Als im 19. Jahrhundert die Begründer der örtlichen Glasindustrie die erste Glashütte in Döbern bauten, um aus lausitzer Quarzsand Glas herzustellen, malten sie sich vielleicht aus, damit eine Tradition bis in die moderne Zeit zu schaffen. Jedenfalls legten Sie damals den Grundstein dafür, dass die Stadt Döbern heute als „Glasmacherstadt“ in und außerhalb der Lausitz bekannt ist.

Um die Tradition des Glashandwerks zu unterstützen, und auch noch heute – 153 Jahre nach dem Bau der ersten Glashütte – für den Beruf des Glasveredlers zu begeistern, wurde aus den Mitteln des Lausitz-Beauftragten die Gestaltung von Wandflächen mit Bildern zum Glashandwerk am letzten noch existierenden Gebäude der historischen Hedwigshütte gefördert.

Die kunstvollen Bilder können Sie nun am Ortseingang der Stadt Döbern, direkt an der B115, bewundern.

Projekt Erzählsalons in OSL und EE erfolgreich beendet

Die Veranstaltungsreihe »Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon« in den Landkreisen OSL und EE ist am Ziel. Zehn Veranstaltungen fanden im Zeitraum von September bis Anfang Dezember statt. (Foto: mir&mich/Sebastian Christoph).

Die Lausitzer Veranstaltungsreihe »Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon« ist am Ziel.

Von September bis Anfang Dezember 2019 kamen Lausitzer Existenzgründer im Süden Brandenburgs zusammen: In zehn Erzählsalons, die abwechselnd in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster stattfanden, beschworen insgesamt 64 Erzählerinnen und Erzähler den besonderen Gründergeist der Region – in persönlichen Erzählungen über Erfolge und Schwierigkeiten, über Innovationen und Notwendigkeiten, über Fachkräftemangel und gelungene Nachfolgen. Der Fokus des Projekts lag auf jungen Pionieren, aber auch langjährig Aktive gesellten sich an die Tische. So gelang ein produktiver Erfahrungsaustausch.

Das vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH in Zusammenarbeit mit Rohnstock Biografien initiierte Projekt wurde unterstützt vom regionalen Jungunternehmernetzwerk NEOpreneurs. Veranstaltungsorte waren Senftenberg, Dollenchen, Großräschen, Finsterwalde, Lauchhammer, Doberlug-Kirchhain, Schwarzheide, Domsdorf, Lübbenau/Spreewald und Bad Liebenwerda. Moderiert und organisiert wurden die Gespräche vom Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien, das sich auf das Schreiben von Lebens- und Firmengeschichten auf Grundlage mündlicher Erzählungen spezialisiert hat.

Gemäß dem Projektziel, den jungen Wirtschaftsakteuren der Lausitz eine gemeinsame Plattform zu bieten, brachten die Teilnehmenden die Geschichten ihrer Existenzgründung auf den Tisch. Sie erzählten über das Suchen und Finden ihrer Geschäftsideen, über den Mut zu Neuem, über Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unter der Leitung des Moderators Nepomuk Rohnstock tauschten sie gemeinsam ihre Erfahrungen aus, glichen sie miteinander ab, lernten voneinander, vernetzten sich oder fanden Geschäftspartner. Katrin Rohnstock, Co-Initiatorin des Projekts und Entwicklerin des Veranstaltungsformats Erzählsalon: »Es ist immer wieder schön, im Erzählsalon zu sehen, wie sich die Erzähler durch ihre persönlichen Geschichten so vertrauensvoll kennenlernen, dass es viel leichter ist, miteinander Anknüpfungspunkte zu finden.“

Zur Bilderstrecke Erzählsalons gelangen Sie hier:  http://pressestelle.osl-online.de/2019/Erzaehlsalons_Abschluss

Einrichtung einer Lehrküche in der Oberschule „Peitzer Land” – Schule trifft Karpfen

Lehrküche

Schüler kochen in der Lehrküche

Ein ehemaliges Fachkabinett in der Peitzer Oberschule mit nur einem Schülerarbeitsplatz wurde als Lehrküche umgebaut. Ziel ist es, die Schüler im Untericht und danach  mit einer gesunden Ernährung vertraut zu machen. Sie lernen u.a. wie man einen Karpfen richtig zubereitet, so, dass er auch Kindern schmeckt und auf den Tischen junger Familien kommt. Mit der Maßnahme wurde im Oktober 2019 begonnen und sie wurde im Dezember 2019 abgeschlossen.

Ein Rasentraktor für die Freiwillige Feuerwehr in Saspow

Mit einem kleinen finanziellen Zuschuss aus den Fördergrundsätzen Lausitz konnte die Freiwillige Feuerwehr in Saspow einen Rasentraktor erwerben.

Damit können nun die in Verantwortung des Feuerwehrvereins liegenden Grünflächen des Gerätehauses, am Soldaten- und Kriegerdenkmal, am Feuerwehrdenkmal sowie die Ausbildungs- und Übungsstrecke für den Feuerwehrsport gepflegt werden. Die zu pflegende Fläche um fasst ca. 6.100m2

Für das im Ehrenamt eingesetzte Personal ist die Anschaffung eine große Erleichterung.

Ein Kletterfelsen für die OstSEE Meile

Foto: Stadtsportbund Cottbus e.V.

Es geht mit großen Schritten voran beim Zukunftsprojekt OstSEE. Die Kaimauer wurde fertiggestellt und zugleich konnte mit der Errichtung einer Kletterfelsenkombination auf der Schlichower Höhe eine neue Attraktion für Jung und Alt geschaffen werden. Das OstSEE Tor ist nicht einfach nur ein Tor, sondern zugleich ein Kletterfels an dem man sich beim Bouldern, den sog. freien Klettern, probieren kann. Das Kletterparadies für Jung und Alt und befindet sich direkt am Rundweg um den zukünftigen OstSEE im Ortsteil Schlichow. Der neue Ankerpunkt der OstSEE Meile ist das erste Vorhaben, welches durch Mittel aus dem Förderprogramm des Lausitzbeauftragen des Landes Brandenburg subventioniert werden konnte.

Foto: Stadtsportbund Cottbus e.V.

Beantragt wurde das Projekt am 31.05.2019 durch den Stadtsportbund Cottbus e.V. mit dem Ziel eine moderne zeitgemäße generationsübergreifende Freizeitgestaltung anzubieten, denn Bouldern ist nicht nur bei Kindern beliebt, sondern hat in den letzten Jahren gerade im Klettersport enorm an Attraktivität gewonnen. Bei dieser Form des Kletterns wird ohne Gurt und Seil in Absprunghöhe geklettert, so dass ohne Verletzungsgefahr von der Wand gesprungen werden kann. Mit relativ geringen Zeitaufwand und auch ohne Kletterpartner/-in kann man schnell und flexibel trainieren und sich auspowern.

Das Vorhaben unterstützt die Fördergrundsätze Lausitz im Bereich „Das Leben für die Lausitzer lebenswert zu gestalten“ wurde am 12. August dieses Jahres bewilligt und konnte erfreulicherweise bereits am 25. August eingeweiht werden. Mit einer Zuwendung in Höhe von 25.000 Euro konnte ein erheblicher Beitrag zur Finanzierung der Kletterfelsenkombination geleistet werden.

Ab sofort heißt es also am Ostseetor: Sport, Spiel und Spaß frei für Jung und Alt.