Die länderübergreifende Strategische Arbeitsgruppe Flussgebietsbewirtschaftung (AG FGB) für Spree, Schwarze Elster und Lausitzer Neiße hat sich am Mittwoch mit umwelt- und strukturpolitischen Herausforderungen für die Region beschäftigt. Dabei wurde eine neue Webseite auf den Weg gebracht, die zentrale Informationen bündeln, den aktuellen Stand der Arbeiten der AG FGB nachvollziehbar darstellen und damit die Öffentlichkeit frühzeitig einbinden soll. Die neue Webseite ist zu finden unter wassermanagement-lausitz.de.

Wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept Lausitz soll 2028 vorliegen

Die AG FGB beschäftigt sich mit den tiefgreifenden Auswirkungen des Braunkohlebergbaus und des Kohleausstiegs auf den Wasserhaushalt. Das Gremium vereint die für die Wasserwirtschaft zuständigen Ministerien und Behörden aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Schwerpunkt der aktuellen Arbeit der beteiligten Länder ist die Erarbeitung eines wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts Lausitz, das 2028 vorliegen soll.

Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleabbaus

Das Gesamtkonzept wird konkrete Maßnahmen wie die Optimierung bestehender Speicher aufzeigen. Zugleich werden darin Möglichkeiten für Wasserüberleitungen erörtert, um die wasserwirtschaftlichen Folgen des Braunkohleabbaus abfedern zu können. Dafür notwendige Aufwendungen werden dokumentiert und die wasserwirtschaftlichen Effekte miteinander verglichen. Im Ergebnis werden verschiedene Handlungsoptionen zum künftigen Wasserressourcenmanagement herausgearbeitet und eine Entscheidungsgrundlage für die weiteren konkreten Umsetzungsschritte geschaffen.